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23. August 2009 - Der 7. Wartburgcup aus Sicht der Eltern:
Ein Bericht von Annette Boehle und Nicole Riethausen

Es war für uns das erste mal, das wir mit Zelt im Gepäck zum Wettkampf fuhren. Tage vorher wurde geplant, was wir alles mitnehmen mussten. Irgendwie war das Auto doch zu klein, es war vollgepackt bis zum Rand. Mit 5 Minuten Verspätung ging es zu Anke Petry. Gott sei Dank war sie auch noch am packen. Nach ein paar Minuten konnte es dann losgehen. Es fuhren mit: Anke, Annika und Franziska Petry, Beate und Steffi Reuter, Michéle Riethausen, Tim Boehle und wir natürlich: Nicole Riethausen und Annette Boehle. Spannung, Aufregung und Neugier lagen in der Luft.

Tim war die Strecke wohl doch zu lang, er fragte alle 10 Min. Sind wir schon da?

Camping-Stimmung beim 7. Wartburg-Cup.
 Camping-Stimmung beim 7. Wartburg-Cup.

Samstag ging es zeitig los ,die Nacht war viel zu kurz, da uns Babygeschrei wach hielt. Was Anke nicht störte, sie hat gut geschlafen!! Im Gegensatz zu Beate, sie kam halb erfroren aus dem Zelt. Um 9.00 Uhr ging es dann auf die Bahn zum Einlaufen. 9.30 Uhr war Eröffnung.

Steffi und Annika mussten 200m-Einzelläufe fahren und auch 3000m-Punkte an diesen Tag. Als erstes von den Kleinen mußte Michele starten, die es nicht leicht hatte. Sie hatte die meisten Gegner in ihrer Altersklasse. Franzi und Tim hatten es da schon einfacher, sie brauchten keine Vorläufe. Franzi war wieder mal die schnellste, Tim erkämpfte sich den 3. Platz. Erstaunt waren wir über Anke Petry. Sie ging bei den Senioren an den Start - 1000m. Ihr Ehrgeiz und Durchhaltevermögen fanden wir beeindruckend.

Zum Abschluss des Tages waren dann die Staffeln dran. Franzi und Michelle sind gestartet und Tim fuhr für Gera mit Fabian. Alle beide machten den 3. Platz, wobei Franzi und Michelle acht Gegner hatten.

Tim Boehle am Start.
 Tim Boehle am Start.

Nach den Strapazen - das Vergnügen. Schnell waren die Inliner verstaut und die Badesachen gepackt und so gingen alle zusammen ins Freibad und sprangen ins kühle Nass. Danach ging s ausgehungert auf den Markt von Eisenach in die Pizzeria, wo das Essen sehr lecker war. Auf dem Zeltplatz wieder zurück, fielen wir satt und müde in unseren Schlafsack. Auch diese Nacht war nicht wesentlich länger. Heute gab es für alle Sportler und weniger Sportliche Frühstück im Vereinshaus. Nur für Steffi gab es als Nachtisch ein Tennisball.

Die erfolgreichen Dessauer im Gruppenbild.
 Die erfolgreichen Dessauer im Gruppenbild.

Franzi, Michele und Tim mussten heute 300m und 100m laufen. Anke Petry musste sich auf 3000m vorbereiten. Annika und Steffie hatten 1500m und den Staffellauf vor sich. Beim 1500m Lauf konnte sich Steffie an die Spitze vorarbeiten, da passierte das Unerwartete, ein Sturz. Sanitäter eilten herbei und Steffie musste ins Krankenhaus. Wo es aber Entwarnung gab. Auf dem Weg vom Krankenhaus zur Bahn, sagte Steffie ich habe Hunger und laufe meine Staffel selber. Gesagt - Getan stand sie am Start für die Staffel und gewann mit Annika und Mareike Balonier Bronze. Nach anstrengenden Wettkampftagen, gab es die Belohnung für unsere Speedskater (die Siegerehrung). Alle erhielten für ihre Leistung Pokal und Urkunde.

Nun konnten wir die Heimfahrt antreten. Noch ein besonderer Dank geht an Beate und Anke für die tolleVorbereitung und Unterstützung während der Wettkampftage.

[Ein Dankeschön für den Bericht geht an Annette Boehle und Nicole Riethausen.]

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