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08. Mai 2009 - Anke Petrys start in die Saison (inkl. Trainingslager)

Am 4.4.09 war es soweit, die Saison ging los.

An diesem Tag starteten Annika und Stephanie in Leipzig in die Saison. Dieser sehr gut (auch international) besetzte Wettkampf auf der neuen Bahn war eine gute Standortbestimmung für die beiden.

In Begleitung von Beate Reuter erreichten sie vordere und mittlere Plätze. So war es gut möglich, festzustellen, an welchen Details im folgenden Trainingslager noch gearbeitet werden mußte.

Nach einem langen, sonnigen Tag kamen alle relativ zufrieden zu hause an.

Am 5.4.09 startete die Saison für die nächsten Sportler der TSG Dessau. Tim Gegner und Anke Petry starteten beim Berliner Halbmarathon.

Die Dessauer im Trainingslager 2009.
 Die Dessauer im Trainingslager 2009.

Bei der gemeinsamen Hinfahrt regnete es noch und ich dachte, es wird wieder dasselbe Wetter wie in der letzten Saison. Aber als wir in Berlin ankamen, hörte der Regen auf und die Sonne kämpfte sich durch die Wolken.

Tim war recht aufgeregt vor seinem ersten Halbmarathon und auch bei mir kam langsam eine gewisse Aufregung hoch. Dann ging das Rennen los und es wurde ein mehr als gelungener Start in die Saison. Tim lief ein prima Rennen und war am Ende sogar ca. eine halbe Minute schneller als seine große Schwester, die im Damen-Rennen den 3. Platz belegte.

Ich kam mit einer Zeit knapp unter einer Stunde ins Ziel, mit der ich zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison recht zufrieden bin.

Unser Trainer Thomas Gegner fuhr dann schon nach Jüterbog ins Trainingslager der TSG und ich begleitete mit Tim und Anke Gegner Jana zu Pressekonferenz und Siegerehrung.

Danach brachte ich Tim und Jana noch ins Internat, von wo aus sie am Nachmittag noch ins Trainingslager nach Grosetto starteten. Die beiden Ankes fuhren dann auch nach Jüterbog ins Trainingslager unseres Vereins.

Wir kamen gerade noch pünktlich zur ersten Trainingseinheit der Kinder. Da wir die Skates von Daniel mit im Gepäck hatten, freute er sich besonders über unsere Ankunft – so konnte auch er mitskaten und mußte nicht radeln.

Anke Gegner (gesundheitlich etwas angeschlagen) kümmerte sich um einige organisatorische Sachen, während ich meine Skates wieder anzog und mit der kleinen Gruppe mitlief. Am ersten Tag stand eine kurze Einheit auf dem Flämingskate in Richtung Markendorf und Fröhden (Jugend/Jun) auf dem Programm. Die Kleinen absolvierten noch ein paar Spiele auf der Strecke, so daß sie die Entfernung gar nicht so bemerkten.

Die Kreativabteilung im Trainingslager 2009.
 Die Kreativabteilung nach dem Training.

Am nächsten Vormittag stand Training in der Skate-Arena in Jüterbog gemeinsam mit den Turbine-Skatern aus Halle auf dem Programm, bevor es am Nachmittag in 3 Gruppen auf verschiedene Rundkurse des Flämingskate ging.

Die Kleinen fuhren Rad auf dem RK 3 (mit Anfahrt ca. 15 km), die Schüler Maxi und Jean Julio sowie Selina aus der Jugendklasse skateten mit mir zur BMX-Strecke nach Luckenwalde (ca. 20 km) und die Jugend/Junioren-Gruppe skatete den RK 2 (dies waren mit Anfahrt von Werder ca. 28 km). Die beiden Skate-Gruppen mußten am Anfang der Tour noch kraftraubendes Sprinttraining über sich ergehen lassen.

Am Abend kamen alle recht geschafft, aber auch glücklich ob der erbrachten Leistung in Werder an und das Abendbrot schmeckte super gut.

Am Dienstag ging es nach dem morgendlichen Training in der Arena am Nachmittag mit den Rädern zur BMX-Rad-Strecke. Dort hatten wieder alle sehr viel Spaß und kämpften mehr oder weniger erfolgreich mit den Bergen.

Annika Petry (rechts) und Bero Doege.
 Annika Petry (rechts) und Bero Doege.

Der Mittwoch begann mit der Bekanntgabe der Gruppen für die abendliche Theatervorführung. Jede Gruppe sollte sich bis zum Abend eine Skater-Ostergeschichte ausdenken. Alle waren sofort Feuer und Flamme und begannen auch gleich mit den Vorbereitungen. Vorher stand aber noch ein kleiner Testwettkampf mit den Turbine-Skatern am Vormittag an. Dort konnten sich die Jüngsten mal beweisen und zeigen, was in ihnen steckt. Einigen fielen die teilweise ungewohnt langen Strecken recht schwer, aber am Ende haben alle durchgehalten und waren sicher auch stolz auf ihre Leistung. Nachdem am Nachmittag nochmal ein lockeres Training angesetzt war, wurde es zum Abend spannend.

Selina als Osterhase.
 Die Osterhasen bei der Arbeit: Selina und Franziska.

Erst wurde gegrillt und als alle satt waren, gab es die Vorführungen der verschiedenen Gruppen. Alle hatten sich lustige Geschichten ausgedacht, ob der Osterhase nun überfallen wurde, ihm eine Falle gestellt wurde oder das lustige Huhn beim laufen die Eier verlor, die der Hase fleißig einsammelte, alle hatten ihren Spaß. Nicht nur die Zuschauer. Bernd und Ines führten locker und amüsant durch das Programm. Dann kam das Highlight des Trainingslagers. Ein großes Lagerfeuer, welches die Kinder dann auch noch selbst nachlegen durften. Dabei wurden noch so manche Talente aufgedeckt. (Michéle, die Zungenbrecher in die Runde brachte oder Robert, der sich als Oberbrandmeister bewies)

Am nächste Morgen fiel das Aufstehen vor allem den Kleinen sehr schwer. Aber die letzte Trainingseinheit in der Arena wartete. Danach mußte zum letzten Mal unser Hausberg auf dem Weg nach Werder bezwungen werden. Vor dem Essen gab es noch eine kurze Auswertung der letzten Tage und während des Essens kamen dann auch schon die ersten Eltern. Die Räder wurden in den Transporter geladen und ab ging die Fahrt nach hause!

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