29. September 2005 - 32. real,- Marathon in Berlin
Am 24.09.05 machten sich Tim Gegner und
Stephanie Reuter, zwei unserer jungen
Nachwuchstalente, auf den Weg zum Berlin Marathon.
Am Vormittag ging es mit einer entspannenden
Zugfahrt bis zum Alex und dann mit dem Roller,
den sich beide mitgenommen haben, durch die Stadt
zurück zum Brandenburger Tor welches Start und
Ziel des Marathons war. Auf dem Wege wurde an
einer Cappucchinobar ein Zwischenstop eingelegt.
Bei Temperaturen um die 27°C zischten die beiden
den kalten Eistee nur so weg. Anke, Thomas und
Beate schlürften lieber etwas Koffeinhaltiges.
Natürlich war der Weg auch von geschichtlichen und
historischen Erzählungen durch Thomas geprägt,
welche vor allem Stephanie gierig in sich aufnahm.
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Bärbel Unterdörfel und Sebastian Baumgartner mit schnellen Nachwuchsskatern
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Am Brandenburger Tor angekommen wurden wir
erstmal vom vielen Trubel und der Hektik
gefangengenommen. Tim entschied sich, die
Parcoursvorführung nicht mitzumachen und ging
mit seinen Eltern erstmal seine Schwester Jana
suchen. Stephanie dagegen blieb vor Ort und
skatete ein paar Mal den Parcours, um den
interessierten Zuschauern zu zeigen, wie die
Kleinen trainieren. Dann hatten sich endlich alle
gefunden, wir plauderten noch ein bisschen und
dann war es auch schon an der Zeit sich auf den
Weg zu machen. Jana Gegner (in Begleitung von Anke und
David) und Patrick Täubrecht in die eine Richtung zum Start
des Marathons und Tim und Stephanie mit Thomas und
Beate in die andere Richtung, wo der Zieleinlauf
und das stattfindende Kids-Race waren. Wir wünschten
Jana und Patrick viel Glück für
den Marathon.
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Der Start zum Kidsmarathon
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Endlich war es soweit. Beide mussten bei den 9 bis
11jährigen an den Start. Was eine ca. 1000m lange
Strecke bedeutete. In einem recht großen
Starterfeld konnten sich beide sehr gut behaupten
und unseren Verein gut präsentieren. Tim und
Steffi starten gut. Tim setzt sich gleich an die
Spitze und obwohl er in der zweiten Kurve stürzte
konnte er seine Führung behaupten und als Erster die
Ziellinie überqueren. Steffi ist als Achte, aber
Zweitschnellstes Mädchen mit der 10 Sportler
umfassenden Spitzengruppe ins Ziel gerollt und das
als eine der Jüngsten. Herzlichen Glückwunsch Euch
beiden.
Nach einem Kurzinterview des Siegers erwarteten
beide die Ankunft der Weltbesten Skater des
Berlin-Marathons. Wie waren Jana und Patrick
gelaufen? Wie verlief das Rennen? Gab es Stürze?
Fragen die zu diesem Zeitpunkt keiner beantworten
konnte. Die Spannung stieg.
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Sebastian Baumgartner und Tim Gegner nach dem Rennen
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Als dann erst Patrick Täubrecht bei den Männern mit der
Spitzengruppe das Ziel erreichte und kurze Zeit
später auch Jana Gegner in der Spitzengruppe der Frauen
durchs Ziel gerollt war, fiel die Anspannung bei
den beiden Kiddis, Janas Eltern und Bekannten ab.
Als dann alle Weltklasse- und Top-Skater im Ziel
waren, ging es an einen Grillstand. Dort aßen wir
eine Kleiningkeit und warteten alle sehnsüchtig auf Jana.
Gerade angekommen, konnte sie sich vor Umarmungen
kaum retten. Sie beschrieb uns das Marathonrennen
aus ihrer Sicht und alle waren glücklich über
dessen Ausgang. Leider konnten wir dann bei den im
Anschluß stattfindenden Siegerehrungen nicht mehr
dabei sein. Unser Zug. Ab nach Hause. Ein
anstrengender und doch wunderschöner und
erfolgreicher Tag neigte sich dem Ende.
[Beate Reuter stellte Text und Fotos zur Verfügung.]
Patrick Täubrecht mit neuer Bestzeit - Nur 3 Sekunden über
deutschem Rekord, trotz Sturz
Am Samstag, dem 24. September 2005 fand mit dem
32.Real,- Berlin Marathon das Weltcup-Finale der
Speedskater statt. Unter den insgesamt 8098
Startern am Start war auch der Dessauer Patrick
Täubrecht. In einem, durch den flachen
Stadtkurs, extrem schnellen Rennen fuhr er die
ganze Zeit in der Spitzengruppe und hatte die
Aufgabe, für sein Internationales Team
Ausreißversuche zurück zu holen und
seinen Kapitän Joey Mantia(USA) zu
protektieren.
Kurz nach Halbzeit des Rennens kam es dann im Feld
zu einem Sturz in den auch Täubrecht
verwickelt war. Er konnte aber das Rennen sofort
wieder aufnehmen und schaffte nach ca. einem
Kilometer wieder den Anschluss an die
Spitzengruppe herzustellen.
Die dabei verbrauchten Kräfte fehlten ihm
dann im Endsprint und so rollte er am Ende als
40ter über den Zielstrich - 3 Sekunden hinter dem Spitzenreiter.
Allerdings stellte er mit 1:01:23h, was einer
Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,24km/h
entspricht, eine neue persönliche Bestzeit
auf.
Nun folgen mit dem Hamburg Marathon am
kommenden Sonntag und dem Saisonfinale beim
Frankfurt Marathon noch zwei Rennen um die
gelungene Saison abzuschließen.
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