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23. Oktober 2007 - Ein Bericht zum 34. real,- Berlin-Marathon

Eine kleine Gruppe Sportler der TSG Dessau machte sich am letzten Septemberwochenende auf den Weg nach Berlin.

Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes. Die Anreise erfolgte noch halbwegs im Trockenen. Während wir uns aber auf der Messe die Neuigkeiten ansahen und unsere Unterlagen abholten, begann es schon wieder zu regnen.

Mit der U-Bahn begaben wir uns zum Brandenburger Tor. Nach einem kurzen Mittagsimbiß und der Sicherung eines halbwegs trockenen Platzes unter einem riesigen Sonnen-(Regen?)schirm hatten die Kids beim Kids-Cup Ihren Auftritt.

Trotz regennasser Bahn kämpften unsere Dessauer Starter Steffi Reuter, Annika und Franziska Petry sowie Fabian und Fabrice Jost tapfer in Ihren Rennen. Am Besten mit den Bedingungen kamen Steffi und Franzi zurecht. Sie belegten jeweils den 3. Rang in Ihren Altersklassen. Alle unsere Starter kamen aufgrund der Bedingungen zu Fall, aber zum Glück ging alles glimpflich ab.

Anke Petry sowie Uwe und Ines Jost vor dem Start.
 Anke Petry sowie Uwe und Ines Jost vor dem Start mit wärmenden Folien.

Wir Sportler der "Senioren-Abteilung": Ines und Uwe Jost sowie Anke Petry hofften, daß wir unseren Marathon ohne Unfall zu Ende bringen konnten.

Nach der Siegerehrung für die Kleinen wurde es für die Großen ernst. Nachdem die Sachen an der "Garderobe" abgegeben waren, hieß es, sich so gut wie möglich noch warm zu halten bis zum Start. So fuhren wir einige Runden im Startareal bevor wir unsere Startgruppe aufsuchten.

Nach dem Startschuß durch Anni Friesinger kämpfte dann eigentlich jeder für sich. Wir verloren uns schnell aus den Augen. Jeder hatte bei dem Regen und den teilweise unter Wasser stehenden Straßen genug mit sich selbst zu tun. Aus meiner Sicht stand die zweite Hälfte des Rennens eigentlich nur noch unter dem Motto: "Das halte ich irgendwie durch!"

Ab dem Potsdamer Platz und nachher auf der Straße unter den Linden wurden die letzten Reserven mobilisiert. Wir erreichten alle unverletzt und ohne Sturz das Ziel. Unsere Zeiten waren angesichts der schweren Bedingungen absolut zweitrangig.

Nach dem Ziel wollten wir nur noch eines: Raus aus den nassen Sachen. Wir waren erschöpft, aber auch sehr glücklich diese Herausforderung bei diesen Bedingungen so gut gemeistert zu haben. Auch der Rest der beiden Familien freute sich, uns unversehrt wieder zu sehen.

Einen herzlichen Dank an Anke Petry für den Bericht.

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