14.09.2008 - Jana Gegner gewinnt bei WM in Spanien Bronze in der Staffel
Seit dem 04. September finden im spanischen Gijon die Weltmeisterschaften im Speedskating statt.
Die Bahnwettbewerbe werden dort auf einer sehr schnellen, überdachten Bahn ausgetragen.
Mit dabei ist die aus unserem Verein stammende Jana Gegner.
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Während Jana in Spanien bei der WM läuft, befinden sich die Skater der TSG Dessau beim letzten Turnier
dieses Jahres in Arnstadt. Schon traditionsgemäß sind Sportler und Eltern in der Jugendherberge
Ilmenau untergebracht. Der Vati von Lisa Bauer hatte glücklicherweise einen Laptop mit Internetzugang
dabei. Nach Aufrufen der Internetseite der WM gab es zum ersten mal Grund zur Freude. Jana hatte es
geschafft, in das Finale über 1000 Meter zu kommen! Die Damenstaffel bestehend aus Lisa Kaluzni,
Sabine Berg und Jana haben sich für das Staffelfinale qualifiziert! Nun hieß es erst einmal warten:
Etwa 45 Minuten später sickerten endlich neuere Infos zum Stand der Dinge im spanischen Gijon durch.
Und dann war es endlich amtlich. Die deutsche Damenstaffel holte Bronze!!!
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Jana Gegner bei der WM im spanischen Gijon.
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Nun gab es natürlich einen Riesenjubel und Grund zum Feiern unter den Dessauer Eltern. Dabei hätte es
sogar noch besser kommen können, denn die deutsche Staffel durchfuhr als zweite Mannschaft die
Ziellinie. Aber leider gab es eine Deplatzierung wegen einer Behinderung einer argentinischen Läuferin
in der Schlussrunde, so dass es am Ende hieß: Gold USA, Silber Argentinien, Bronze Deutschland. Hinter
sich ließ die deutsche Staffel solch hochdotierte Teams wie China-Taipei, sowie Columbien und Korea.
Die beiden letzteren Teams wurden dabei in einen Sturz verwickelt. Später wurde bekannt, dass sich
Deutschland als zweite Mannschaft hinter Korea und vor den USA für das Finale qualifiziert hatte. Die
rennnomierten Teams aus Italien, Frankreich und Spanien verpassten die Quali. Deutschland stand damit
als einzige europäische Mannschaft im Finale.
Aber es gab an diesem Abend nochmals Grund zur Freude: Jana wurde im 1000-Meter-Finale sehr gute
Sechste. Lt. erstem Kommentar war sie ein starkes Rennen gelaufen. Und es muss knapp gewesen sein: Mit
einer Zeit von 1.34.69 Min. kam Jana etwa eine Sekunde später als die Erstplatzierte US-Amerkikanerin
Sara Sayasane (1.33.61 Min.) ins Ziel. Sie war im übrigen die einzige Europäerin, die sich für das
Finale qualifizieren konnte. Hinter sich ließ sie solche Spitzen-Läuferinnen wie Mendez und Caicedo
aus Columbien sowie die Italienerin Zanetti.
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