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22. April 2008 - Patrick Täubrecht beim Weltcupauftakt vorn dabei

Gleich mehrfach freuen konnte sich der 26jährige Dessauer Patrick Täubrecht in den letzten Wochen. Nach langer und konzentrierter Vorbereitung auf die Saison erfolgte im Anschluss an sein vierwöchiges Trainingslager auf Sardinien die teaminterne Erhebung in die Rolle des Kapitäns bei seinem neuen Team "Stadler Racing International".

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Parallel dazu wurde die Deutsche Rangliste veröffentlicht und in dieser findet Täubrecht sich erstmals in der TOP-3 wieder. In der gesonderten Deutschen Rangliste der Langstrecke führt er sogar mit großem Vorsprung.

In neuer Teamkonstellation, mit international bereits erfolgreichen Fahrern aus Holland, Dänemark und Deutschland um sich, ging es an den letzten drei Wochenenden darum diese Rolle zu bestätigen. So sicherte er sich beim Saisonauftakt am ersten Aprilwochenende, dem Berliner Halbmarathon, eine Top-Fifteen-Platzierung und war drittbester Deutscher.

Dies ist das Stadler Racing International Team 2008
 Patrick Täubrecht (v.Reihe - Mitte) und das Stadler Racing International Team 2008

Eine Woche danach, beim Auftakt zur höchsten Deutschen Marathonserie der "German Blade Challenge" im an der Nordsee gelegenen Wilhelmshaven, sicherte er sich eine weitere vordere Platzierung und legte mit seinem Team einen soliden Grundstein für eine erfolgreiche Saison.

Noch während der Anreise zum Weltcupauftakt am vergangenen Wochenende in Zug/Schweiz bekam er die Information für das größte deutsche Bahnrennen in Groß-Gerau, zugleich EM- und WM-Qualifikation, in die achtköpfige deutsche Nationalauswahl nominiert worden zu sein.

Mit gestärkter Brust ging er somit in die erste internationale Prüfung der Saison und hätte beinahe seine beste Platzierung bei einem Straßenweltcup erfahren. Bis 700m vor dem Ziel war Patrick an Position Acht und direkt hinter den später auf dem Treppchen positionierten Favoriten. "Ich habe auf den letzten 3 Kilometern viele Schläge einstecken müssen da ich mich auf der besten Position breit gemacht hatte. Alle Teams versuchten an diese Position zu kommen, aber ich verteidigte diese mit allem was ich hatte. Ohne Teamunterstützung, da diese dem hohen Tempo der Hauptgruppe nicht mehr folgen konnten, hatte ich aber zu viele Widersacher. 700m vor dem Ziel wurde ich brutal zurückgezogen und stand plötzlich zwischen zwei Teams. Eh ich wieder Schritt aufnehmen konnte waren 400m vergangen und ich versuchte noch mal weiter nach vorne zu sprinten, hatte dafür aber keine Kraft mehr." so Täubrecht mit einem lachenden und einem weinenden Auge im Ziel.

Nun gilt es für ihn bis zum nächsten Wochenende seine Form weiter stetig auszubauen und in Groß-Gerau mit einer guten Leistung einen weiteren Schritt in Richtung Europameisterschaft zu machen!

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